Kommen Sie mit auf eine kulinarische Reise durch das Salzkammergut. Zwischen Bergen und Seen warten regionale Spezialitäten und echte Genussmomente darauf, entdeckt zu werden – vom frisch gefangenen Seesaibling bis zum berühmten Zaunerstollen. Die glasklaren Seen der Region sind nicht nur beliebte Orte zum Baden und Entspannen, sondern auch Heimat hervorragender Fischspezialitäten, die sich besonders genussvoll auf einer Seeterrasse genießen lassen. Süße Tradition bietet die Kaiserstadt Bad Ischl mit dem weltbekannten Zaunerstollen – einer schokoladigen Köstlichkeit, die untrennbar mit dem Salzkammergut verbunden ist. Im Frühling laden zudem zahlreiche Genussfestivals und kulinarische Veranstaltungen dazu ein, die Region mit allen Sinnen zu erleben und die Vielfalt des Salzkammerguts zu schmecken.
Direkt am Attersee gelegen, lädt der Litzlberger Keller zum Entspannen und Genießen ein. Hausgäste genießen sonnige Stunden am Sonnendeck oder am Bootshaus und tauchen im Sommer ins erfrischende Wasser des Attersees. Im hauseigenen Restaurant wird seit mehr als 40 Jahren prämierte Kulinarik serviert. Das traditionsreiche Haus wurde ursprünglich als Lagerkeller der nahegelegenen Brauerei Litzlberg erbaut und erlangte internationale Bekanntheit, als Gustav Klimt den Litzlberger Keller im Jahr 1915 malte. Das Gemälde wurde später bei Sotheby’s in New York für mehrere Millionen versteigert. Bis heute ist der „legendäre“ Litzlberger Keller ein beliebter Treffpunkt für heimische und internationale Künstler.
Eines Tages verfeinerte ein gewisser Josef Nickerl, ehemaliger Patissier im berühmten Karlsbader “Hotel Pupp”, zum Einstand in Bad Ischl ein mitgebrachtes Rezept: die berühmten “Ischler Oblaten”. Doch nicht alle Oblaten entsprachen den strengen Maßstäben der Konditorei Zauner - manche waren ungleichmäßig in Farbe oder Form. Doch den Oblatenbruch, der von Geschmack und Zusammensetzung her tadellos war, einfach wegwerfen? Nein - der ökonomische Nickerl zerkleinerte die Oblatenreste, vermischte sie mit einer nougatartigen Haselnuss-Schokolade-Masse und formte daraus kleine Makronen, die vor allem für den Verkauf an Kinder gedacht waren. Schon bald war die Bitte: “Für einen Kreuzer Nickerl-Batz!”- so hatten die Kinder die neue Leckerei getauft – die am häufigsten gehörte Bestellung in der Konditorei. Die große Nachfrage ließ Viktor Zauner stutzig werden. Und er begab sich mit Nickerl in Backküchen-Klausur. Sie mischten, schmeckten ab und formten Törtchen, Kugeln und Rollen. Bis sie eines Tages die Masse in eine längliche Kuchenform pressten. Viktor ließ ein Stück im Mund zergehen. “Jetzt haben wir´s!”, lachte er und schlug Nickerl auf die Schulter. “Noch nicht ganz, Herr Chef!” erwiderte dieser. “Mir fehlt noch was, wie wär´s, wenn wir das Ganze mit Schokolade überziehen?” Viktor Zauner wurde ernst. “Sehr gut”, stimmte er zu. “Genau das machen wir.” Und so entstand 1905 der “Zaunerstollen”, eine einmalige Köstlichkeit, die – oft kopiert und doch nie erreicht – einen Siegeszug um die Welt antrat und zu einem delikaten Symbol für Ischl und die österreichische Konditorkunst wurde.
Seit über 30 Jahren verbringt Lisi Matieschek die Sommer auf der Mayerlehenhütte auf der Gruberalm in Hintersee. Die Leidenschaft für das Almleben begleitet die Biobäuerin seit ihrer Kindheit – jedes Frühjahr beginnt für sie erneut das „Almfieber“. „Der Winter ist ruhiger, aber der Sommer ist schöner. Jedes Jahr im März packt mich das Almfieber. Dann fange ich an, in den Schubladen zu stöbern und schon den Schmuck für die Kühe herzurichten. Da gibt’s kein Mittel dagegen.“ Auf 1.036 Metern verwöhnt sie Wanderer mit hausgemachten Bauernkrapfen und einem regionalen Almfrühstück. Die traditionsreiche Alm befindet sich seit 1900 in Familienbesitz und wurde über Generationen hinweg von den Frauen der Familie bewirtschaftet. Sogar Kaiser Franz Joseph soll hier einst seinen Kaiserschmarrn genossen haben, wenn er in Hintersee auf die Jagd ging.
Ehrliche, nachhaltige und traditionelle Küche, verbunden mit einem Hauch Moderne, leidenschaftlicher Gastfreundschaft und innovativen Konzepten serviert Michael Ellmauer im Aichingerwirt in St. Lorenz am Mondsee. Bereits im Jahre 1854 ging beim Aichingerwirt das erste Bier über den Tresen, das damals der Ur-Ur-Urgroßvater Michael Ellmauer ausschenkte. Heute, 167 Jahre später, hat Michael Ellmauer (jun.), seines Zeichens Küchenmeister, Gastronom und Geschäftsführer im Aichingerwirt, den Betrieb in der 6. Generation übernommen, den er heute gemeinsam mit seiner Frau Sonja und seiner Familie führt. Im Mittelpunkt stehen dabei Gastlichkeit, regionale Qualität und Offenheit für Neues. Verarbeitet werden vor allem saisonale Produkte aus der Region – von frischen Mondseefischen über Wild bis zum hausgemachtem Schwarzbrot. Ein besonderes Highlight sind die eigenen Hochlandrinder und Duroc Schweine, deren Fleisch für bewussten und respektvollen Genuss steht - denn beim Aichingerwirt wird nach dem „nose-to-tail“-Prinzip gekocht. Ein tolles Beispiel dafür ist das sogenannte „Beuschel“, eine traditionelle österreichische Speise aus Kalbsinnereien – in der Gastronomie mittlerweile selten gesehen und einfach lecker!
Frühlingszeit ist FELIX-Zeit! Unverzichtbare FELIX-Klassiker wie die lustige Knödlroas per Oldtimerbus und Schiff dürfen dabei ebenso wenig fehlen wie Salzkammergut-Abende der Wirte, die heimische Küche mit Musik, Lesungen, Buchpräsentationen oder hochkarätigen Weindegustationen. Egal ob für bodenständige Wirthaushocker oder feinsinnige Genießer, die Region Traunsee-Almtal hat sich in den letzten Jahren zu einem wahren Kulinarik-Hotspot entwickelt. Mit Seen, Bergen und Almen warten beste Voraussetzungen für kulinarische Spitzenleistungen. Zahlreiche Top-Betriebe – vom Wirtshaus bis zur Sterneküche – und engagierte Genusshandwerker:innen veredeln hochwertige regionale Produkte mit handwerklicher Perfektion und zeitgemäßer Kreativität. Aktive Erlebnisse und kulinarischer Genuss gehen beim FELIX Hand in Hand.
Jeden April dreht sich am Wolfgangsee einen Monat lang alles um kulinarische Genüsse. In den Orten St. Gilgen, Strobl und St. Wolfgang erwarten Sie im Zuge des mundART Festivals ganz besondere Veranstaltungen. Ergänzt wird das Festival durch eine Reihe interaktiver Formate wie Kochkurse, Workshops oder Verkostungen und vieles mehr. Vor traumhafter Kulisse können Sie in bester Handwerkstradition hergestellte Spezialitäten mit unverfälschten und natürlichen Lebensmitteln genießen. Kosten Sie sich durch Schafmilchprodukte, frische Fische, Biere, u. v. m.
Im Salzkammergut entsteht Genuss dort, wo Menschen mit Hand, Herz und Hingabe arbeiten: Landwirt:innen, Fischer:innen, Bäcker:innen und viele weitere Produzent:innen, die mit ihrem Können den Geschmack der Region maßgeblich formen. Der Genussmonat „Salz in der Suppe“ rückt genau diese Menschen ins Rampenlicht – jene, die tagtäglich hochwertige Lebensmittel schaffen, Traditionen pflegen und Neues wagen. Vom regionalen Käse über traditionelle Mehlspeisen bis hin zu handwerklich gebrautem Bier – die Produzent:innen des Salzkammerguts schaffen Vielfalt, die man schmeckt: Ihre Produkte erzählen Geschichten von Herkunft, Fleiß und echter Leidenschaft. Ob beim Verkosten, Erleben oder beim persönlichen Austausch: Gäste und Einheimische sind eingeladen, die Vielfalt zu entdecken – und das Salzkammergut als genussvolle, lebendige und authentische Region neu zu erleben.
Das Ausseerland ist Österreichs geografischer und kulinarischer Mittelpunkt zugleich. Aus den herrlichen Seen wird frischer Fisch wie zarter Seesaibling – ein kulinarischer Naturschatz – gefischt. Apropos Fisch: Leidenschaftliche Köch:innen können sich die Seebewohner:innen von der Fischerei Ausseerland auch direkt nach Hause liefern lassen und selbst zubereiten. Zur Auswahl stehen neben dem Saibling auch geräucherte Delikatessen wie Reinanke.
Wenn die nach Knoblauch riechenden Blätter aus der Erde sprießen, ist wieder Bärlauchsaison. Die grünen Blätter sind vielseitig verwendbar und vor allem sehr gesund. Melanie Gschwandtner von der Rathlucken Hütte stellt uns ihr Rezept für Bärlauchknödel vor.
500g Bärlauch
1 Zwiebel
650g Knödelbrot
2 Eier
125g Milch
2 EL Mehl
Butter, Salz, Muskatnuss und Pfeffer
Die Zwiebel klein schneiden und in Butter glasig anbraten, währenddessen die restlichen Zutaten in eine große Schüssel geben und mit der Zwiebel vermengen. Einen großen Topf mit Wasser aufstellen und in der Zwischenzeit die Knödel formen. Sobald das Wasser kocht, ein wenig salzen und die Knödel hineingeben - den Deckel für den Topf nicht vergessen. Ca. 2 Minuten kochen lassen, vom Herd nehmen und für ca. 10 - 15 Minuten ziehen lassen.
Viel Spaß beim Nachkochen!