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Vision T: Der Bund präsentiert Österreichs neue Tourismusstrategie bis 2035

Mit der Vision T hat Tourismusstaatssekretärin Elisabeth Zehetner die neue Tourismusstrategie des Bundes bis 2035 vorgestellt. Die Strategie wurde im Regierungsprogramm 2025–2029 angekündigt und ist das Ergebnis eines breiten Beteiligungsprozesses mit Vertreter/innen aus Tourismus, Wirtschaft, Wissenschaft und den Regionen.

Unter dem Leitmotiv „Unser Tourismus: Wertvoll für alle – 365 Tage im Jahr“ verfolgt die Vision T ein ganzheitliches Verständnis von Tourismuspolitik. Im Mittelpunkt stehen nicht nur Gäste oder klassische Hochsaisonzeiten, sondern auch die Bedürfnisse der Bevölkerung, der Beschäftigten und der Betriebe. Tourismus soll ganzjährig Wert schaffen und einen positiven Beitrag zur Entwicklung von Regionen und Lebensräumen leisten.

Als strategischer Kompass dienen drei zentrale Leitgedanken:

  • Wertschöpfung für Betriebe und Regionen stärken
  • Wertschätzung für Tourismus, Beschäftigte und Bevölkerung erhöhen
  • Werterhalt von Natur- und Kulturräumen sichern

Darauf aufbauend definiert die Vision T fünf Handlungsfelder für die zukünftige Entwicklung des österreichischen Tourismus:

  • Wirtschaftskraft & Resilienz
  • Arbeitsmarkt & Fachkräfte
  • Innovation & Digitalisierung
  • Ressourcen & Verantwortung
  • Mehrwert & Mitgestaltung

Auch die Erfolgsmessung soll künftig breiter erfolgen. Neben klassischen Kennzahlen werden verstärkt Faktoren wie touristische Wertschöpfung, Ganzjahresbeschäftigung, Tourismusakzeptanz, Gästezufriedenheit oder ökologische Auswirkungen berücksichtigt.

Was bedeutet das für das Salzkammergut?

Viele Themen der Vision T beschäftigen uns im Salzkammergut bereits heute: die ganzjährige Entwicklung touristischer Angebote, Fachkräfte, Digitalisierung, Besucherlenkung sowie die Weiterentwicklung unseres Lebensraums für Gäste und Einheimische gleichermaßen.

Für uns als STMG wird nun entscheidend sein, wie die strategischen Ziele in konkrete Maßnahmen übersetzt werden. Der erste Aktionsplan des Bundes für die Jahre 2026/27 soll bereits im Sommer vorgestellt werden.

Wir werden die weiteren Entwicklungen aufmerksam begleiten und uns weiterhin dafür einsetzen, dass die Perspektive der Tourismusregionen in die Umsetzung einfließt. Über die nächsten Schritte halten wir unsere Partner/innen selbstverständlich auf dem Laufenden.