Unterkunft buchen

Reisezeitraum: 2 Nächte
Detaillierte Suchoptionen
Gesamtpreis:
Örtliche Eingrenzung:
Örtliche Eingrenzung
Unterkunft suchen
Unterkünfte werden geladen ...

Ihre Anfrage

Bitte alle mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.

Static Map

Kapellenspur II: Der alte Prozessionsweg

Die nachfolgende Bildergalerie ist mittels Pfeiltasten (links, rechts) bedienbar.
Besondere Eigenschaften
kulturell interessant
Verpflegungsmöglichkeit - Im Ort: Gasthof zur Post, Restaurant Leberbauer (ab 16.00 Uhr), Bäckerei Leberbauer
für jedes Wetter geeignet
für Familien geeignet
für Gruppen geeignet
Kinderwagentauglich

Rettung: 144
internat. Notrufnummer: 112
Ausführliche Informationen zu den Wegpunkten und Kapellen unter "An der Tour"

Tour und Routeninformationen

  • Startort: 5322 Hof bei Salzburg
  • Ausgangspunkt: Pfarrkirche Hof
  • Zielort: 5322 Hof bei Salzburg
  • Zielpunkt: Gängkapelle
Dauer: 0,55 Stunden
Länge: 1,83 Kilometer
Höhenmeter (aufwärts): 71m
Niedrigster Punkt: 739m
Höchster Punkt: 825m

Schwierigkeit:

leicht

Panorama:

tolles Panorama

Wegbelag:

  • Asphalt

Günstigste Jahreszeit:

  • Frühling
  • Sommer
  • Herbst
  • Frühwinter
  • Hochwinter
Der alte Prozessionsweg beginnt an der Pfarrkirche von Hof.


Dieses Gotteshaus erstrahlt nach der liebevollen Renovierung in den wunderschönen Farben, die auch ursprünglich verwendet wurden.
Von der Kirche aus geht es über die Hauptstraße in Richtung "Gäng", mit einem kleinen Umweg von 10 Minuten erreicht man den Peststein im Garten von Familie Scheffenacker. Auf der Gängstraße, vorbei an der unteren Lebachkapelle, 2 Totenbrettern, der oberen Lebachkapelle bis zur Gängkapelle führt unser Weg. Damit sind wir am Ende der Kapellenspur II angelangt.
Für den Rückweg kann man entweder die Straße bis nach Hof zurückgehen oder man zweigt im Wald nach rechts auf die Landschaftsspur über den Hofer Sattel.

Die Kirche in Hof bei Salzburg
In den Urkunden wird eine Seelsorgestelle mit einer Kirche zum ersten Mal 1502 erwähnt. Die großräumige Mutterpfarre Thalgau wurde, wie auch andere Pfarren seit der Mitte des 16. Jahrhunderts, in kleinere Einheiten (Vikariate, Lokalkaplaneien) aufgegliedert. Auch Hof bei Salzburg wurde dadurch 1785 zu einem Vikariat. Eine selbstständige Pfarre wurde Hof bei Salzburg erst im Jahre 1858. 1859 brannte die Kirche infolge Blitzschlages ab. Bei der Wiedererrichtung wurde der Turm nicht mehr als Zwiebelturm, sondern von Hofzimmermeister Peter Huber als achtseitiger Pyramidenspitz ausgeführt. Die Turmhöhe beträgt samt Kreuz 38 Meter.
Auf einem Aquarell von Josef Gerstmeyer (1801-1879) sieht man die älteste Darstellung des Ortszentrums von Hof bei Salzburg um 1850. Die Kirche hatte damals noch einen  Zwiebelturm. (Das Original des Bildes ist im Eigentum der Gemeinde Hof bei Salzburg)
 
Das Gotteshaus ist dem Hl. Märtyrer Sebastian geweiht. Der Name kommt aus dem Griechischen und bedeutet „der Erhabene“. Geschichte und Legenden über sein Leben sind vermischt, da die ursprünglichen Urkunden verloren gegangen sind. Er war Offizier beim römischen Militär und wurde wegen seines christlichen Glaubens zur Regierungszeit des Kaisers Diokletian (284-305) zum Tod verurteilt. Er wird mit Pfeilen, die in seinem Körper stecken, dargestellt. Seit dem Jahr 354 wird sein Fest am 20. Jänner gefeiert. 1761 wurde zu Ehren des Pestpatrons eine Gebetsgemeinschaft, die Sebastians-Bruderschaft gegründet. Das alte, schön ausgestattete Bruderschaftsbuch ist noch vorhanden. Hof bei Salzburg war bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts ein bekannter Wallfahrtsort. Jährlich fand auch ein Bittgang aus der Stadt Salzburg zum Pestpatron nach Hof bei Salzburg statt. („Nichts ist lebendiger als ein toter Heiliger“, zitiert nach P. Beda Müller).
Unter den rund 40 Seelsorgern seit der Vikariatserhebung, befindet sich auch Joseph Mohr. Eine Gedenktafel im südlichen Eingangsraum erinnert an ihn:
(Vikariat = Seelsorgestelle einer Mutter-Pfarre, Provisor = in diesem Falle Seelsorger des Vikariats)
Nach den Forschungen von Pfarrer Andreas Radauer hat Joseph Mohr während seiner Zeit in Hof bei Salzburg, oder in den folgenden neun Jahren in Hintersee, ein eigenes „Stille Nacht“- Lied für Kinder gereimt und vertont, von dem noch zwei Strophen erhalten sind.
Nach dem erwähnten Brand bekam die Kirche eine völlig neue Einrichtung im neugotischen Stil. Der Hochaltar aus dem Jahre 1862 nach einem Entwurf von Professor Hollweg aus München und vom Salzburger Bildhauer Johann Scheidl ausgeführt, zeigt in der Mitte den Hl. Sebastian mit zwei Engeln, daneben auf gleicher Höhe die Heiligen Florian und Georg. Darüber befinden sich rechts der Hl. Rochus (ebenfalls ein Pestpatron) und links der Hl. Leonhard. Ganz oben steht eine Herz-Jesu-Statue.
Der linke Seitenaltar wurde 1873 von Georg Zuckerstätter aus Fuschl am See gefertigt. Die Hl. Maria mit dem Sternenkranz steht im Mittelpunkt, begleitet vom Hl. Rupert und der Hl. Elisabeth von Thüringen. Im Tabernakel befindet sich die Krippe aus dem Jahre 1888 des Grödner Schnitzers Franz Schmalzl.
Der rechte Seitenaltar stammt aus dem Jahre 1890 und ist dem Hl. Joseph geweiht. Ihm zur Seite stehen der Hl. Petrus und der Hl. Paulus. In der Aufsatznische steht der Hl. Antonius von Padua. Der Aufbau stammt von Joseph Stumpf aus Kufstein, der auch die Kanzel mit den Halbreliefs der vier Evangelisten und das Chorgestühl fertigte.
Die Figuren des Altars, wie auch jene des Hl. Franz Xaver gegenüber der Kanzel, schuf Joseph Rifesser aus Gröden. An der Nordseite des Altarraumes ist ein großes Kreuz unbekannter Herkunft (vermutlich 19. Jhdt. nicht im Inventar) mit den Statuen von Maria und Magdalena angebracht. Das schöne barocke Prozessionskreuz (Tragkreuz) dagegen wurde  um ca. 1730 vermutlich von Paul Mödlhammer aus Neumarkt geschaffen.
Im Altarbogen sind die Statuen der Hl. Mutter Anna und des Hl. Aloisius (ebenfalls von Rifesser) zu sehen. Bemerkenswert sind auch die vom Hofer Bildhauermeister Franz Wesenauer geschnitzte schöne Statue der Hl. Cäcilia und die von ihm restaurierte alte Statue der Hl. Barbara an der Empore neben dem Orgelpfeifensatz (Rückpositiv) an der Brüstung. Die 14 Tafeln des Kreuzweges aus dem Jahre 1867 sind von den Meistern Josef Führich , Georg Hitzl und Martin Klotz aus Salzburg, sowie von Georg Tiefenthaler aus Seekirchen. Die alte Orgel stammte aus dem Salzburger Dom und wurde 1981, nach Installierung einer neuen Orgel (Firma Dreher- Reinisch, Salzburg) von der Dompfarre wieder zurückgekauft.
Besonders eindrucksvoll ist auch das kunstvolle, noch von der alten Kirche erhaltene, gotische Kirchenportal von 1506 aus Adneter Marmor. Im Giebelfeld befindet sich ein schönes Relief mit dem Hl. Sebastian, dem Hl. Leonhard und der Hl. Barbara. Links außen befindet sich das Wappen der „Kirchpüchler“. Der Name dieses ausgestorbenen Geschlechts lebt im Bauernhof Kirchbichl weiter. Das Kriegerdenkmal stammt aus dem Jahre 1922, das Friedhofskreuz wurde von Franz Wesenauer 1993 geschaffen.
Infolge der beiden Weltkriege wurden die Glocken zweimal abgenommen und eingeschmolzen. Das heutige Geläute besitzt vier Glocken: Das alte Sterbeglöcklein aus 1860, sowie drei neue Bronze-Glocken aus dem Jahre 1949 (E, G, A-1041 kg, 618 kg und 439 kg, alle von der Firma. Oberascher). Viele Restaurierungsarbeiten hat die Kirche schon hinter sich, und auch der Friedhof, der 1801 errichtet wurde, musste mehrmals erweitert werden. In jüngster Zeit wurde unter Pfarrer Mag. Joseph Sams ein umfangreiches Renovierungsprogramm in die Wege geleitet (Taufbecken-Neugestaltung, Kirchenheizung, Sakristei, Ausmalung u. a.).
Wer sich näher für die Kirche interessiert, sei auf den Beitrag von Josef Felber in der Chronik von Hof bei Salzburg, 1990, Seite 103 -117 und auf die Broschüre von Johannes Neuhardt: Pfarrkirche zum Hl. Sebastian in Hof bei Salzburg; Salzburg 1996, verwiesen.
Von der Kirche führt unser Weg durch die Kirchengasse zur Autobushaltestelle. Wir überqueren die Wolfgangseestraße.
Ehe wir uns dem eigentlichen Prozessionsweg, der Gängstraße, zuwenden, sei dem Wanderer ein kleiner Umweg von 10 Minuten empfohlen: von der Raiffeisenbank nach rechts zum Peststein im Garten vor dem Haus der Familie Scheffenacker, Strohbichlstraße.
Es handelt sich um einen quaderförmigen Stein mit pyramidenähnlichem Aufsatz. Drei Seiten zeigen Reliefs: den Pestheiligen St. Sebastian, Bischof Virgil und Christus am Kreuz.
Was könnte uns dieser höchstwahrscheinlich mehr als 500 Jahre alte steinerne Zeitzeuge erzählen? In den Jahren 1465, 1482 und 1495 wütete die Pest in unserem Land besonders arg. Sie wurde im Spätmittelalter aus Asien eingeschleppt und breitete sich explosionsartig über Europa aus. Ihre Symptome: Ausbruch erst 40 Tage nach der Ansteckung, zuerst Niesen und starker Husten dann heftiges Anschwellen der Drüsen, schwarzblaue Beulen, Tod innerhalb weniger Tage.
Man versuchte die Seuche mit rigorosen Quarantänemaßnahmen zu bekämpfen: Häuser mit Erkrankten wurden zugemauert, bewaffnete Wachposten errichteten Straßensperren. Lag ein Erkrankter im Sterben, so wurde dies durch Aushang eines weißen Tuches signalisiert. Hierauf kam der Pfarrer, nahm durch ein offenes Fenster die Beichte ab und überreichte auf einem langstieligen Löffel die Hostie. Die Toten wurden mit an Stangen befestigten Widerhaken aus den Häusern gezogen, auf Wägen gehoben und ohne Formalitäten in Gruben gelegt. Nach Zuschütten dieser Massengräber steckte man dort Holzkreuze in den Boden, die später manchmal durch Steindenkmäler ersetzt wurden. Es darf angenommen werden, dass zwischen dem Peststein und dem Bau unserer dem Pestheiligen St. Sebastian geweihte Pfarrkirche (1502 erstmals urkundlich erwähnt) ein Zusammenhang besteht. Doch nun zurück, an der Raiffeisenbank vorbei zur Gängstraße!
Noch in den Fünfzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts zogen alljährlich am 4. Mai – dem Festtag des Hl. Florians – lange Pilgerscharen betend von Hof aus über die Gängstraße hinauf in Richtung Süden. Sie kamen hauptsächlich aus dem Mondsee- und dem Aberseeland, ihr Ziel war die, dem Hl. Florian geweihte Wallfahrtskirche von Ebenau. Diese Prozession hat einen interessanten historischen Hintergrund.
Beim Hl. Florian handelt es sich um einen der beliebtesten und bekanntesten Heiligen des Alpenraumes. Über Leben und Sterben dieser geschichtlichen Persönlichkeit sind wir relativ gut informiert: Geboren in der Mitte des 3. Jahrhunderts nach Christus in Zeiselmauer (kleiner Ort am Nordabhang des Wienerwaldes, Niederösterreich), getauft auf den Namen Florianus, hoher Offizier und Beamter in römischem Dienst, zuletzt Amtsvorsteher bei Aquilinus, dem Statthalter der Provinz Ufernorikum. Unter Kaiser Diokletian (284 – 305 n. Chr.) erging an die Provinzstatthalter des Reiches die Weisung, von allen Beamten Opferdienste an Altären der römischen Götter zu verlangen. Florian verweigerte dies, blieb trotz Folter standhaft und wurde deshalb - mit einem Stein am Hals - in der Enns ertränkt. Der Leichnam soll trotz des Steines ans Ufer gespült worden sein. Der Überlieferung nach geschah dies am 4. Mai 304 n. Chr., die Grabstätte des Märtyrers liegt im Stift St. Florian bei Linz. Die Verehrung des Hl. Florian reicht bis ins Altertum zurück. Im Mittelalter wurde er zum Schutzpatron fast aller Zünfte, die mit Feuer oder Wasser zu tun hatten: Bäcker, Müller, Rauchfangkehrer, Bierbrauer, Schmiede, Köhler und, der Feuerwehr. In und um Salzburg gab es seit dem 15.Jahrhundert mehrere Floriani-Bittgänge. Der „Kreuzgang“ nach Ebenau wurde auf Drängen der Bäckerinnung 1752 eingeführt. Seither setzte sich in der Stadt Salzburg jährlich am 4.Mai um 4 Uhr früh vor der Sebastianskirche (Linzergasse) eine Prozession in Bewegung: vorne ein Fahnenträger und der Stadtkaplan, dahinter vier Musikanten und anschließend das betende Volk. Ihr Weg führte sie über Koppl nach Ebenau, Ankunftszeit war ungefähr um 8:30. Nach dem Einzug in die Kirche wurde ein feierliches Hochamt mit Predigt, Musik und Gesang gefeiert. Neben dieser großen Prozession aus der Stadt bürgerten sich auch Bittgänge aus dem Abersee- und dem Mondseeland ein. Besonders an die Mondseer können sich ältere Hofer heute noch erinnern. Sie zogen über Thalgauegg und die Schwarzmühlstraße nach Hof bei Salzburg. Nach kurzer Andacht in unserer Pfarrkirche pilgerten sie über die Gängstraße weiter nach Ebenau.
Den Machthabern der NS-Zeit war diese demonstrative Gläubigkeit ein Dorn im Auge. Immer wieder wurde versucht, die Bittgänger zu schikanieren. Ein Hofer Gendarm versuchte sogar, eine ganze Gruppe einzusperren und löste damit einen derartigen Proteststurm aus, dass er klein beigeben und die Leute weiterziehen lassen musste.
Nach 1960 kamen diese Floriani-Bittgänge allmählich ab.
Wir folgen nun den Spuren der Florianipilger und wandern die Gängstraße entlang. Schon nach wenigen Gehminuten erblicken wir links der Straße das Barham-Wegkreuz. Es wurde 1975 von Anton Leitner sen. an Stelle eines alten, verfallenen Kreuzes errichtet und erinnert an den 1905 bei der Holzarbeit tödlich verunglückten Barhamsohn Johann Leitner. Die Bank vor dem Wegkreuz lädt Wanderer zu einer Besinnungspause ein und um des Verunglückten zu gedenken.
Wenige Minuten später kommen wir zur unteren Lebachkapelle. Sie steht dem neuerrichteten Lebachgehöft gegenüber auf der linken Straßenseite. 1972 wurde die unterere Lebachkapelle von Sebastian und Juliane Landauer als Ersatz für die baufällige alte Kapelle (Hinterlebach Bildstock) errichtet. Renoviert wurde sie 1994 von Hans und Karl Sillinger (Schwiegersohn vom Ehepaar Landauer und dessen Bruder).
Nun führt die Straße bergan. Bald erblickt man zur Rechten die obere Lebachkapelle (Hinterlebachkapelle). Dieses schöne Bauwerk wurde 1998 an Stelle einer sehr alten und bereits verfallenen Kapelle errichtet, die schon stand, als die Vorfahren des heutigen Besitzers (Familie Ainz) 1884 das Lebachgut ersteigerten. Sie diente als Pilgerraststätte und dürfte über 200 Jahre alt gewesen sein. An der Außenwand der neuen Kapelle hängt ein Totenbrett zur Erinnerung an den 1916 in Italien gefallenen Hinterlebachsohn Leonhart Ainz. Es stammt noch aus der ursprünglichen Kapelle.

Totenbretter finden wir auch bald darauf neben der Straße, die nun durch dichten Wald führt. Es handelt sich um ca. eineinhalb Meter lange Holzbretter, die senkrecht an einem Baum hängen und in die Namen (Barbara Herbst, Johann Herbst), Geburts- und Sterbejahre sowie verschiedene symbolhafte Zeichen eingeritzt sind. Sie erinnern an Verstorbene der Bauernfamilie vom Laistbichlgut. Was bedeuten diese Totenbretter? Heute handelt es sich dabei um einen Brauch, früher jedoch - vor 200 Jahren und weiter zurück - waren sie bei Begräbnissen eine Notwendigkeit. Da Särge damals zu teuer waren, hüllte man den Toten in Tücher und band die Leiche mit Schnüren an einem passenden Brett fest. Beim Begräbnis neigte man das Brett über die Grube, der Totengräber durchschnitt mit einem Messer die Schnüre und der Leichnam glitt - mit den Füßen voran - ins Grab. (Heute noch erinnert die Redensart „vom Brettl rutschen“ an diesen Brauch) Nach dem Begräbnis ritzte man in das Brett den Namen sowie Geburts- und Todesjahr ein, schmückte es mit symbolhaften Darstellungen (Lebensbaum, Kreuz, Totengebein, Sonne, Mond, Sterne) und hing es schließlich an passenden Stellen (Kapellen, Heustadeln, Bäume, Wegkreuzungen) auf. Heute dienen Totenbretter (mancherorts auch Leichenladen genannt) ähnlich wie Marterl nur der Erinnerung. Man findet sie bei uns ausschließlich in ehemals bayerischen Siedlungsräumen: im Flachgau, im Tennengauer Salzachtal und im Mitterpinzgau. Im Pongau kommen sie selten vor, im Lungau sind sie unbekannt.
 
Von den beiden Totenbrettern sind es nur wenige Schritte bis zur Abzweigung des Güterweges zum „Sattel“ (siehe Landschaftsspur (95)) Unsere Straße aber führt zum Waldrand und zum Gängbauernhof. Im liebevoll gepflegten Hausgarten, etwas im Hintergrund, erblicken wir die Gängkapelle, die 1970 zur Erinnerung an den bei einem Brand tödlich verunglückten Bauern Matthias Wörndl errichtet wurde.

Wir stehen nun am höchsten Punkt der Gängstraße und am Ende unserer „Kapellenspur“. Wer weiterwandern will, dem bietet sich der markierte Weg („Küblersteig“) durch den Wald hinunter zur Wiestallandesstraße an. Von dort erreicht man das Wandergebiet Hinterschroffenau.



Höhenprofil

Kontakt & Service

Tourismusverband Hof
Postplattenstraße 1
5322 Hof bei Salzburg

Telefon: +43 6226 8384-21
E-Mail: hof@fuschlseeregion.com
Web: fuschlsee.salzkammergut.at/die-region/oesterreich/tour/4 ...

Wir sprechen folgende Sprachen

Deutsch

Tour - Details

Details - Wandern

  • Themenweg

Anreise

Erreichbarkeit/Anreise

Fahren Sie die Wolfgangseestraße Richtung Fuschl. Der Tourismusverband befindet sich auf der rechten Seite gegenüber von der Raiffeisenbank und dem Optik Fröhich.

Parkplätze:
an der Wolfgangseestraße im Ortszentrum gegenüber Gasthof zur Post
zwischen Raiffeisenbank und Postamt weiter bis zum Schilift, auch dort befinden sich öffentliche Parkplätze

Bitte nicht auf dem Parkplatz der Gemeinde Hof, dort ist Kurzparkzone

Anreise

Eignung

  • Für jedes Wetter geeignet
  • Für Gruppen geeignet
  • Für Schulklassen geeignet
  • Für Kinder geeignet (jedes Alter)
  • Kinderwagentauglich
  • Für Familien geeignet

An der Strecke

Peststein

Peststein (© Javier Perez de la Maza)

Es handelt sich beim Peststein um einen quaderförmigen Stein mit pyramidenähnlichem Aufsatz. Drei Seiten zeigen Reliefs: den Pestheiligen St. Sebastian, Bischof Virgil und Christus am Kreuz. . Was...

Barham Kreuz

Barham Kreuz

Dieses Kreuz wurde 1975 von Anton Leitner sen. an Stelle eines alten, verfallenen Kreuzes errichtet und erinnert an den 1905 bei der Holzarbeit tödlich verunglückten Barhamsohn Johann Leitner.

Untere Lebachkapelle

Untere Lebachkapelle

Sie steht dem neuerrichteten Lebachgehöft gegenüber auf der linken Straßenseite. 1972 wurde die unterere Lebachkapelle als Ersatz für die baufällige alte Kapelle errichtet.

Obere Lebachkapelle

Totenbrett an der Kapellenwand (© Javier Perez de la Maza)

Dieses schöne Bauwerk wurde 1998 an Stelle einer sehr alten und bereits verfallenen Kapelle errichtet, die schon stand, als die Vorfahren des heutigen Besitzers (Familie Ainz) 1884 das Lebachgut...

Totenbretter

Totenbretter im Wald (© Javier Perez de la Maza)

Es handelt sich dabei um ca. eineinhalb Meter lange Holzbretter, die senkrecht an einem Baum hängen und in die Namen, Geburts- und Sterbejahre sowie symbolhafte Zeichen eingeritzt sind.

Gängkapelle

Gängkapelle (© Javier Perez de la Maza)

Sie wurde 1970 zur Erinnerung an den bei einem Brand tödlich verunglückten Bauern Matthias Wörndl errichtet.

Gegenüber Usern

1.    Die vorgestellten Touren zum Wandern, Walken, Rad- bzw. Rennradfahren, Mountainbiken, Motorradfahren, Reiten, Klettern, Langlaufen, Gehen von Ski- oder Schneeschuhtouren etc. sind als unentgeltliche Tourenvorschläge zu sehen und dienen ausschließlich der unverbindlichen Information. Wir haben keine Absicht, mit Usern dieser Website einen Vertrag abzuschließen. Durch die Nutzung der Daten kommt kein Vertrag mit uns zustande.


Die Daten dürfen lediglich zum privaten Gebrauch verwendet werden; jede kommerzielle Nutzung ist unzulässig. Insbesondere ist es nicht gestattet, die Daten auf kommerziell betriebenen Webseiten, Tauschplattformen, etc. anzubieten oder daraus kommerzielle Produkte zu entwickeln. Durch den Download erhält kein User Rechte an den betreffenden Daten.


Die eingestellten Tourenvorschläge wurden mit größter Sorgfalt erhoben; trotzdem übernehmen wir keine Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen.


Wir weisen darauf hin, dass sämtliche auf dieser Website enthaltenen Tourenvorschläge bzw. die damit in Zusammenhang stehenden Daten und Informationen nicht von uns eingestellt wurden, sondern von dritten Personen (§ 16 ECG). Wir haben keinen Einfluss darauf, ob die darin gemachten Angaben (wie Distanz, Schwierigkeitsgrad, Höhenmeter, Beschreibung, etc.) authentisch, richtig und vollständig sind. Eine Prüfung dieser fremden Inhalte durch uns erfolgt nicht. Aus diesem Grund übernehmen wir keine Haftung für die Authentizität, Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen.


Bauliche Maßnahmen oder sonstige Einflüsse (z.B. Vermurung, o.ä.) können zu zeitweiligen oder dauerhaften Änderungen der Strecke führen (z.B. Wegreißen einer Brücke, o.ä.). Möglicherweise ist die Strecke solcher Art ganz oder teilweise nicht mehr befahrbar.


Die Verwendung der Daten sowie das Benutzen (Befahren, Begehen, Bereiten etc.) der vorgeschlagenen Touren bzw. des Wegenetzes erfolgt daher auf eigene Gefahr in eigener Verantwortung. Der Nutzer ist insbesondere für die Routenauswahl, die Orientierung im Gelände, die Einhaltung der Verkehrsvorschriften, die Ausstattung und Ausrüstung für in Punkt 1. angeführte Touren (z.B. seines Fahrrades, etc.), das Tragen eines Helms, die Einschätzung der persönlichen Leistungsfähigkeit, die Einschätzung von Gefahren und die Einhaltung einer angemessenen Geschwindigkeit selbst verantwortlich. Wir schließen jede wie immer geartete Haftung für die durch die Verwendung der vorgeschlagenen Touren entstandenen Schäden, insbesondere für Unfälle, aus.


2.    Manche Touren führen über Straßen, auf denen üblicher Verkehr herrscht. Bitte beachten Sie, dass dadurch ein erhöhtes Gefahrenpotential besteht, das durch entsprechende Vorsicht und richtiges Einschätzen und Umsetzen der eigenen Fähigkeiten vermieden werden kann. Benutzen Sie deshalb eine Ihnen unbekannte Tour langsam und mit besonderer Vorsicht. Achten Sie ständig auf mögliche Gefahrenquellen und beobachten Sie durchgängig den Verkehr. Verlassen sie die beschriebenen Routen nicht.


Die allfällige Nutzung von Privatstraßen, insbesondere Forststraßen und landwirtschaftlichen Güterwegen, kann rechtlichen Beschränkungen unterliegen, die zu beachten und einzuhalten sind.


Es gelten die Regeln der Straßenverkehrsordnung. Jeder Nutzer (z.B. Radfahrer, Motorradfahrer) ist in eigener Verantwortung für die Einhaltung dieser Regeln, für den ordnungsgemäßen Zustand seines Fahrrades / Fahrzeuges und dessen ausreichender Ausstattung (Licht, Bremsen, etc.) zuständig. Jeder Nutzer hat zudem in eigener Verantwortung für die Einhaltung einer den Umständen und dem eigenen Können angemessenen Geschwindigkeit und eines ausreichenden Abstandes zum Vordermann zu sorgen. Wir raten ausdrücklich dazu, stets auf Sicht zu fahren, einen Helm und reflektierende Kleidung (o.ä.) zu tragen sowie eine zulässige Fahrradbeleuchtung zu verwenden.


3.    Sämtliche Touren erfordern eine sehr gute körperliche Konstitution und Kondition sowie eine ausführliche Vorbereitung. Wir empfehlen ausdrücklich, die Touren nur bei optimaler Gesundheit zu fahren.


Wir empfehlen Ihnen den Abschluss einer Unfall- und Haftpflichtversicherung. Verwenden Sie einen Fahrrad-Computer, der die Tageskilometer anzeigt und auf das jeweilige Vorderrad geeicht ist.


4.    Speziell für Mountainbiker - Fair Play Regeln:


Mountainbiken gehört zu den schönsten Freizeitsportarten in freier Natur. Beim Biken und auf Mountainbiketouren lassen sich Berge und Seen, Almen und Hütten ganz neu erfahren. Einige Regeln für das Fair Play im Wald helfen, beim Mountainbiken konfliktfrei unterwegs zu sein.


a.    Fußgänger haben Vorrang: Wir nehmen Rücksicht und sind freundlich zu Fußgängern und Wanderern. Bei Begegnungen benützen wir die Fahrradklingel und fahren langsam vorbei. Ohnehin meiden wir stark begangene Wege. Rücksicht auf die Natur: Wir hinterlassen keine Abfälle.

b.    Auf halbe Sicht fahren: Wir fahren mit kontrollierter Geschwindigkeit, bremsbereit und auf halbe Sicht, besonders bei Kurven, weil jederzeit mit Hindernissen zu rechnen ist. Fahrbahnschäden, Steine, Äste, zwischengelagertes Holz, Weidevieh, Weideroste, Schranken, Traktor-Forstmaschinen, Fahrzeuge von Berechtigten sind Gefahren auf die wir gefasst sein müssen.

c.    ‚Don´t drink and drive!’ Kein Alkohol auch beim Mountainbiken. Rücksicht an der Raststation (Umgang mit Radständer, verschmutzten Schuhen oder Kleidung).

Erste Hilfe leisten ist Pflicht!

d.    Markierte Strecken, Fahrverbote und Sperren: Halte dich an markierte Strecken und Absperrungen und akzeptiere, dass diese Wege primär der land- und fortwirtschaftlichen Nutzung dienen!

Sperren sind oft unvermeidbar und in deinem eigenen Interesse. Rad fahren abseits der Route und außerhalb der freigegebenen Zeiten ist strafbar und macht uns zu illegalen Bikern.

e.    Wir sind Gäste im Wald und benehmen uns wie Gäste, auch gegenüber dem Forst- und Jagdpersonal. Beim Mountainbiken sind Handy und Musik-Player tabu! Volle Aufmerksamkeit ist gefragt.

f.    Vermeiden wir unnötigen Lärm. Aus Rücksicht auf die frei lebenden Tiere fahren wir nur bei vollem Tageslicht. Wir fahren prinzipiell immer (auch bergauf) mit Helm! Notfallpaket mitnehmen: Wir führen immer ein Reparaturset und Verbandszeug mit.

g.    Richtige Selbsteinschätzung: Wir überfordern uns selbst weder in fahrtechnischer noch in konditioneller Hinsicht. Nimm Rücksicht auf den Schwierigkeitsgrad der Stecke und schätz deine Erfahrungen und dein Können als Biker genau ein (Bremsen, Klingel, Licht)!

h.    Weidegatter schließen: Wir nähern uns dem Weidevieh im Schritttempo und schließen nach der Durchfahrt sämtliche Weidegatter. Vermeiden wir Flucht- und Panikreaktionen der Tiere. Dem Vergnügen und der sportlichen Herausforderung auf dem Berg und im Wald steht damit nichts mehr im Wege!

i.    Straßenverkehrsordnung: Auf allen Mountainbikestrecken gilt die Straßenverkehrsordnung (StVO), die wir einhalten. Unser Rad muss deshalb technisch einwandfrei und der Straßenverkehrsordnung entsprechend ausgestattet sein, also mit Bremsen, Klingel, Licht. Wir kontrollieren und warten unsere Mountainbikes ohnehin regelmäßig.


5.    Für Inhalte externer Internetseiten übernehmen wir keine Verantwortung; insbesondere übernehmen wir keine Haftung für deren Aussagen und Inhalte. Zudem nehmen wir keinen Einfluss auf Gestaltung und Inhalte der Seiten, zu denen man von www.salzkammergut.at durch Hyperlinks gelangen kann oder von denen durch Hyperlinks auf www.salzkammergut.at verwiesen wird. Eine laufende Kontrolle von Seiten, zu denen man von www.salzkammergut.at durch Hyperlinks gelangen kann oder von denen durch Hyperlinks auf www.salzkammergut.at verwiesen wird, erfolgt nicht. Wir machen uns den Inhalt von Seiten, zu denen man von www.salzkammergut.at durch Hyperlinks gelangen kann oder von denen durch Hyperlinks auf www.salzkammergut.at verwiesen wird, auch nicht zu eigen. 

 

Gegenüber Bloggern

BITTE BEACHTEN SIE:

1. Jede Ihrer Empfehlungen eines Tourenvorschlages zum Wandern, Walken, Rad- bzw. Rennradfahren, Mountainbiken, Motorradfahren, Reiten, Klettern, Langlaufen, Gehen von Ski- oder Schneeschuhtouren etc. sowie sonstigen Angaben und Informationen erfolgen unentgeltlich. Wir übernehmen dafür, insbesondere für die Richtigkeit der Informationen, ebenso wenig eine Haftung wie für jegliche aus der Verwendung Ihres Tourenvorschlages durch einen Dritten (insbesondere durch Nutzer dieser Website) wie immer geartete Folgen. Die von Ihnen eingestellten Tourenvorschläge sowie sonstigen Angaben und Informationen werden von uns zu keinem Zeitpunkt überprüft.

Wir haben keine Absicht, mit Personen, die Tourenvorschläge sowie sonstigen Angaben und Informationen auf dieser Website einstellen, einen Vertrag abzuschließen. Durch das Einstellen von Daten (Informationen) kommt kein Vertrag mit uns zustande.

Mit der Empfehlung eines Tourenvorschlages übernehmen Sie eine besondere Verantwortung gegenüber anderen Sportlern. Bitte nehmen Sie diese Verantwortung ernst und beschreiben Sie Ihren Tourenvorschlag mit größtmöglicher Sorgfalt nach bestem Wissen und Gewissen. 

 

2. Ihre Tourenvorschläge haben daher in klarer und unmissverständlicher Art und Weise zumindest folgende Kriterien zu beinhalten und ausreichend zu beschreiben:

• Startpunkt

• Detaillierte Streckenbeschreibung

• Distanz/Gesamtlänge 

• Schwierigkeitsgrad

• Gefährliche Stellen

• Durchschnittliche Fahrdauer

• Höhenmeter

• Endpunkt.

Wenn möglich, geben Sie zudem ein Höhenprofil an.

 

3.Mit dem Einstellen der Empfehlung eines Tourenvorschlages durch Sie erteilen Sie uns den Auftrag, Ihren Tourenvorschlag bzw. die von Ihnen gemachten Angaben auf unserer Website zu speichern und Dritten, insbesondere Usern dieser Website, dauerhaft zugänglich zu machen. Wir behalten uns vor, die von Ihnen eingestellten Tourenvorschläge und sonstigen Angaben bzw. Informationen jederzeit ohne Angabe von Gründen ganz oder teilweise zu sperren oder zu löschen. Hieraus erwachsen Ihnen keine wie immer gearteten Ansprüche.

Vielen Dank für Ihr Bemühen !

 

4. Für Inhalte externer Internetseiten übernehmen wir keine Verantwortung; insbesondere übernehmen wir keine Haftung für deren Aussagen und Inhalte. Zudem nehmen wir keinen Einfluss auf Gestaltung und Inhalte der Seiten, zu denen man von www.salzkammergut.at durch Hyperlinks gelangen kann oder von denen durch Hyperlinks auf www.salzkammergut.at verwiesen wird. Eine laufende Kontrolle von Seiten, zu denen man von www.salzkammergut.at durch Hyperlinks gelangen kann oder von denen durch Hyperlinks auf www.salzkammergut.at verwiesen wird, erfolgt nicht. Wir machen uns den Inhalt von Seiten, zu denen man von www.salzkammergut.at durch Hyperlinks gelangen kann oder von denen durch Hyperlinks auf www.salzkammergut.at verwiesen wird, auch nicht zu eigen.

Wanderweg
Startort: Hof bei Salzburg

Dauer: 0.55 h

Länge: 1.833 km

Höhenmeter: 71m

Schwierigkeit:

Panorama:

Die Website verwendet Cookies