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Hecken als Lebensraum

Hof bei Salzburg, Salzburg, Österreich

Hecken sind Elemente der Kulturlandschaft. Schon in der Jungsteinzeit wurden Hecken zur Begrenzung von Äckern angelegt. Sie sind Zeitzeugen landwirtschaftlicher Bewirtschaftung. Hecken können aber auch auf natürliche Weise entstehen, z.B. durch Samenanflug auf nicht bewirtschafteten Flächen oder Feldrainen.

Hecken dienen als Windschutz und schützen vor Erosion der Flächen. Sie bilden als Leitlinien für Amphibien, kleine Säuger und Insekten „Step-stones“ zwischen unterschiedlichen Lebensräumen. Z.B. brauchen Fledermäuse lineare Leitlinien zwischen ihren Nahrungsrevieren und Schlafquartieren. Hecken sind weitgehend ungedüngt. Im Inneren einer Hecke herrschen andere Temperatur- und Feuchtigkeitsverhältnisse als in Ihrer Umgebung und somit auch andere Lebensbedingungen. Ihr Strukturreichtum (Bäume, Sträucher, Todholz, Ast- und Laubhaufen) machen sie zu einem wunderbaren Lebensraum für zahlreiche Vögel, Insekten, Reptilien und Kleinlebewesen. So wurden in Hecken bis zu 1000 Insekten- und Spinnenarten nachgewiesen. Hecken bieten kleinen Wildtieren wie Feldhasen, Rebhühnern oder Fasanen Deckung und Zuflucht. Diese Biotope stellen fast die artenreichsten Lebensräume unserer Kulturlandschaft dar. Hecken am Hofer Höhenweg Wir können zahlreiche Bäume und Gehölze in Hecken bestaunen. Im Folgenden nur eine kleine Auswahl, der in den Hecken am Hofer Höhenweg vorkommenden Arten. Die Esche (Fraxinus excelsior. L.) kann bis zu 40 m hoch werden, die Blätter sind gegenständig geordnet und ca. 20–30 cm lang, die einzelnen Fiederblätter (7-13 Stk./Blatt) erreichen eine Länge von 5-12 cm. Die Eiche (Quercus spec.) erreicht teilweise bis zu 50 m Höhe, sie gehört zur Familie der Buchengewächse. Esche und Eiche werden auch als Bäume 1. Ordnung in Hecken bezeichnet. Die Grauerle (Alnus incana) gehört zu den Birkengewächsen, wie auch schon an der Form ihrer etwas länglichen jedoch herzförmigen Blätter zu erkennen ist. Grauerlen werden bis zu 20 m hoch und gehören wie die Hainbuche zu den Bäumen 2. Ordnung. Die Hainbuche (Carpinus betulus L.) wird zwar Buche genannt, ist aber wie die Grauerle ein Birkengewächs. Hainbuchen werden von Wildtieren gerne als Nahrungsquelle angesehen, größere bevorzugen ihre Zweige und Blätter, Mäuse tun sich an den Wurzeln gütlich und ihre Streu zersetzt sich leicht und wird so zur idealen Nahrung für Regenwürmer. Der Feldahorn (Acer campestre) gehört zu den Bäumen 3. Ordnung, er wird ca. 15 – 20 m hoch. Seine Blätter sind gegenständig, 2 - 7 cm lang gestielt, sie weisen 3 - 5 Lappen auf und sind ca. 5 - 8 cm lang, 5 - 10 cm breit und sie sind zu einem Drittel oder bis zur Hälfte eingeschnitten. Die zweiflügelige Nussfrucht wird gerne als „Nasenverzierung“ bei einem Spaziergang verwendet. Neben den Bäumen findet man auch zahlreiche Sträucher in Hecken, wie z. B. die Haselnuss (Corylus avellana), den Weißdorn (Crataegus spec.) der zur Familie der Rosengewächse zählt, den Liguster (Ligustrum vulgare) ein Ölbaumgewächs, welches auch im Winter teilweise grünes Laub trägt und der Schwarze Holunder (Sambucus nigra). Seine schirmähnlichen Blütenstände werden in Frühsommer gerne zu „Hollersaft“ oder „Hollersekt“ verarbeitet. Im Herbst trägt er schwarze, runde Beeren mit tiefviolettem Saft, welcher reich an Vitaminen der B-Gruppe sowie an Vitamin C und A ist. Roh sind die Beeren allerdings nicht genießbar. Der Traubenholunder oder Rote Holunder (Sambucus racemosa) wird etwa 3 m hoch. Im Unterschied zum Schwarzen Holunder stehen seine Früchte in dichten Trauben. Die roten Beeren werden gerne von Vögeln gefressen, für Menschen sind die Früchte des Traubenholunders jedoch giftig. Teilweise wurden die Hecken entlang des Hofer Höhenwegs vom Grundbesitzer in den letzten Jahren stark zurückgeschnitten. Nach einigen Jahren kommen jetzt jedoch wieder Holler und Erle verstärkt hoch. Durch die Rodung kann man die Entwicklungsstufen einer Hecke beobachten. Die Rodung bedeutete einen starken Eingriff in das Landschaftsbild und teilweise wurde auch der Lebensraum vieler Klein- und Kleinstlebewesen verändert. Da es sich aber um eine Rodung und nicht um eine gänzliche Entfernung der Hecken handelt, werden sich im Laufe der Jahre wieder neue Hecken entwickeln können. Die Hecken, welche nicht vom Rückschnitt betroffen waren (in östlicher Richtung am Hang gelegen), zeigen noch ihr ursprüngliches Bild.

ganzjährig

Erreichbarkeit / Anreise

Siehe Wegbeschreibung

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Hecken als Lebensraum
5322 Hof bei Salzburg

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