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Im Salzkammergut dem Glück ganz nahe sein

Natur, Berge, Wasser, historische Stätten - so schön ist die Welt im Salzkammergut

Hallstatt ist so etwas wie ein Must Have für jedermann: Auf der To-Do-Liste der Besuchens werten Ortschaften der Welt steht Hallstatt auf jeden Fall sehr weit oben. Und obwohl ich dieses pittoreske Städtchen bereits in meiner Jugend und dann wiederholt besucht habe, zieht es mich immer wieder dorthin. Zumal diesmal ein interessantes Programm darauf schließen lässt, Einblick in die innersten Geheimnisse der Region zu gewinnen. Also wieder einmal auf ins Salzkammergut mit dem weltbekannten Städtchen Hallstadt, das nebenbei bemerkt auch in die UNESCO-Weltkulturerbe-Liste eingetragen worden ist und bereits von den Chinesen gecovert wurde. Da das Salzkammergut nicht nur historisch gesehen eine eindrucksvolle Region ist, sondern auch zahlreiche wunderschöne Naturschauspiele besitzt, offiziell als Glücksplätze bezeichnet, beginnt die Tour – wie soll es anders sein – an einem dieser besonders schönen Flecken. Ein Ort, an dem der Mensch zur Ruhe kommen, genießen und entspannen kann.  

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Hier an der Quelle entspringt ein Teil vom Glück

Gemeint ist diesmal der Koppenwinkelsee. Ein eingetragener Glücksplatz, an dem auch noch viele der selten gewordenen Feuersalamander existieren, ein Zeichen für eine gesunde Umwelt. Das Wasser kommt vom Krippenstein und vom Dachstein und sammelt sich hier. Bis zu 24 Stunden dauert es, bis sich das Wasser seinen Weg vom Dachstein bis hierher gebannt hat. Besonders im Frühjahr kommt sehr viel Wasser den Bach herunter und er entwickelt sich zu einem wilden Sturzbach, mit Kindern sollte er zu dieser Zeit deswegen nicht begangen werden. Anschließend Abendessen im Gasthof Koppenrast in Obertraun. Dieses Restaurant kann jedem ganz besonders ans Herz gelegt werden. Man kann dort hervorragend essen. Und zwar wirklich ausgezeichnet, worauf die äußere Fassade im Vorbeigehen eigentlich nicht schließen lassen würde. Es wäre tatsächlich schade, sich dies entgehen zu lassen. Hinter der schlichten Fassade befindet sich ein wahrer Gourmet-Tempel. Der Strecker Herbert, der Chef das Hauses, kocht selbst – und wie. Während einer Ortsführung am nächsten Tag erfahren wir nun sehr viele Details und Einzelheiten über die Hallstätter Kultur, die Bedeutung des Ortes und ein paar Anekdoten, die ich bei allen Besichtigungen am liebsten mag. So sei eine Führung durch den zauberhaften Ort wärmstens empfohlen. Erst dann eröffnet sich die ganze Bandbreite der Eindrücke, sei es in historischer, kultureller oder landschaftlicher Hinsicht. So sehr mich diese ganzen Lange-vor-unserer-Zeit-Kulturen in der Schule oft gequält haben. Eins hat mich in Anbetracht dessen, dass das auch Vorfahren von uns Bayern gewesen sind, aber immer schon interessiert. Die Kultur der Hallstätter und was die damals schon alles geleistet haben. Und – here I am again. Am Geburtsort und Namensgeber dieser faszinierenden Spezies Mensch.  

Aufgrund der Lage zwischen Berg und See ist es in Hallstatt sehr beengt

Zum krönenden Abschluss bekommen wir noch einen Blick in die Zukunft. Kein esoterisches Hokuspokus, sondern die nackte blanke Realität. Es grinsen uns bemalte Totenschädel entgegen, so als würden sie uns sagen: Genießt, was Ihr seht, solange es noch geht. Wir befinden uns im Hallstätter Beinhaus. Eine Besonderheit, die aufgrund der beengten Platzverhältnisse hier in Hallstatt entstanden ist. Ebenfalls nicht entgehen lassen sollte man sich eine Überfahrt mit dem Schiff über den Hallstätter See. Der Blick von der Seemitte auf den Ort ist unbeschreiblich. Später geht es mit dem E-Bike weiter zum Goiserer Seeplatzl. Besonders empfehlenswert ist hier natürlich frischer Fisch aus dem Hallstätter See. Ein traumhaft schöner Radweg führt am See entlang. Im HAND.WERK.HAUS werden wir in die Besonderheiten des regionalen Handwerks eingewiesen, dem hier immer noch und wieder verstärkt eine große Bedeutung zugemessen wird. Schier alles, was von Menschenhand gemacht werden kann, kann hier erworben werden. Manuell, individuell und für einen ganz persönlich hergestellt. In alter Tradition und mit sehr viel Zeitgeist in Kombination mit ausgefallenen Ideen. Das hier sind keine Handwerker, das sind Künstler. Das Haus zeigt sich als einzigartiger Stützpunkt für traditionelles Handwerk auf höchstem Niveau. Während die anderen sich anderentags frühmorgens an einen Aufstieg zum Löckersee, einem Natur-Glücksplatz mit Hochmoor und romantischem Moorsee machen, sondere ich mich von der Gruppe ab, um mich mit dem Mann zu treffen, der jetzt in der Blumenthal-Villa wohnt. Ein Gespräch, mit dem ich schon lange geliebäugelt habe und das mir jetzt in Erfüllung gegangen ist. Gegen Abend schließe ich mich wieder der Truppe an zur Mondscheinfahrt auf den Krippenstein auf 2060 Meter Höhe. Mit der Gondel versteht sich. Auf der Aussichtsplattform, den 5fingers schwebt man 400 Meter über dem Abgrund. Auf fünf unterschiedlich gestalteten Stegen eröffnen sich einmalige Tiefblicke auf Hallstatt, den Hallstätter See und das Innere Salzkammergut. Die Welterbespirale am Gipfel des Krippensteins lädt zum Relaxen und Genießen ein. Hier kann man Wissenswertes über diverse Welterbestätten erfahren oder in einer der Relax-Liegen die Seele baumeln lassen.

Unvergleichliche Ausblicke

Unvergleichliche Ausblicke bieten sich – klares Wetter vorausgesetzt – von den 5fingers Anreise: Mit dem Auto von Salzburg her kommend über die B 158 – Bad Ischl, von Wien auf der A 1 bis Regau, dann über die B 145 nach Bad Ischl. Achtung: Bei der Benützung österreichischer Autobahnen fallen Mautgebühren an, mit der Bahn über Bad Ischl, mit dem Flugzeug nach Linz/Hörsching, Graz/Thalerhof, Salzburg oder München. Salzkammergut Tourismus, Salinenplatz 1, A-4820 Bad Ischl, info@salzkammergut.at, www.salzkammergut.at ReiseTravel Fact: Wie sich immer wieder feststellen lässt, bietet das Salzkammergut neben den traumhaft schönen Wander- und Radwegen auch Höhepunkte kultureller und historischer Art. Das Innere Salzkammergut, der historische Kern, wurde auf die Liste der UNESCO-Weltkulturerbe gesetzt, zu den Gemeinden der UNESCO-Zone zählt auch Hallstatt, die der Hallstätter Kultur ihren Namen gab. Ob die Menschen damals mit der landschaftlichen Schönheit des Salzkammergutes etwas anfangen konnten, wer weiß. Die ursprüngliche Bedeutsamkeit der Region jedenfalls begründet sich auf dem weißen Gold. Auch später nahm das Salz im Salzkammergut einen hohen Stellenwert ein. Beginnend mit Bad Ischl nahm der Tourismus im Salzkammergut seinen Lauf. Künstler wie Gustav Klimt entdeckten die zauberhafte Landschaft für sich oder auch der Komponist des Weissen Rössl, der die berühmte Blumenthal-Villa in Bad Ischl erbauen ließ. Was gibt es sonst noch zu sehen: Kaiserliches Bad Ischl, Filmstadt Gmunden, Leckeres aus dem Rauchhaus, Genussweg für GourMinis, Das neue Weiße Rössl, Das Glück finden am Fuschlsee, Droben auf der Gruberalm, Ebenau bei Fuschl und seine Mühlen, Handwerk hat goldenen Boden, Via Artis – es lohnt sich. Gute Reise. Ein Beitrag für ReiseTravel von Sabine Erl.

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