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Das Leuchten im Dunkel

Zum Akku aufladen für das neue Jahr geht es für mich und meine Familie jeden Winter ins Salzkammergut. Es wirkt zu dieser Zeit auf uns wie eine einzige Krippe, die uns in Wärme und Herzlichkeit einhüllt. Meine Lieben und ich rücken näher zusammen, feiern gesellige Abende und genießen die Nähe. Lichter leuchten im Dunkel von den Bergen, spiegeln sich im See und ... signalisieren uns, dass wir nicht alleine sind im Dunkel der Raunächte zwischen Weihnachten und Heiligdreikönig. Ganz besonders zu Silvester, wenn in Berg und Tal die Lichter explodieren.

Energie-Tankstelle Salzkammergut: Der richtige Ort, um innezuhalten, füreinander da zu sein und voller Zuversicht das neue Jahr zu begrüßen. Das neue Jahr beginnt für uns mit einem hellen Glöckeln in der Stille der Nacht: Leuchtende Kappen, getragen von weißen Gestalten, ziehen in der letzten Raunacht vom 5. auf 6. Januar durch die Ortschaften. Mit ihrem farbenprächtigen Kopfschmuck laufen die Glöckler mit Schellengebimmel durch viele Orte und tragen das Licht durch die Nacht zu den Menschen. Wie gern glauben wir angesichts dieser magischen Gestalten, dass unser nächstes Jahr umso glücklicher wird, je mehr Glöckler an uns vorbeiziehen.

Ein magisches Erlebnis, das jeder von uns nicht so schnell vergisst. Ebensee am Traunsee ist der Ursprung dieses Raunachtbrauches, der von der UNESCO zum immateriellen Kulturerbe Österreichs erklärt wurde. Doch es gibt den Glöcklerlauf auch in vielen anderen Orten im Salzkammergut, von Gmunden über St. Wolfgang bis Obertraun am Hallstättersee. 

Das Staunen lernen und wieder zum Kind werden können wir alle in diesen Tagen auch beim „Kripperlschaun“. Als der traditionsreichste Krippenort lädt Ebensee am Traunsee uns ein, diese traditionellen Kulturschätze bei einem gemütlichen Rundgang zu besichtigen. Es ist schon etwas Besonderes, in die Wohnhäuser der Krippenbesitzer vorgelassen zu werden und von ihnen persönlich mehr über die Hintergründe und Entstehung der Hauskrippe zu erfahren. 

Auf diese Weise entsteht eine ganz besondere Beziehung zu den Menschen, die mit solcher Hingabe diese Wunderwerke hegen und pflegen, oft schon über mehrere Generationen hinweg. Wie sollte es anders sein, gilt die Region seit jeher als Krippenlandschaft, als ideale Kulisse für das Urbild der Familie, als natürliche Heimat von Ochs und Esel. Nach dem Kripperlschaun stapfen wir durch den Schnee, genießen die klirrend kalte Luft und haben das Gefühl, in einer anderen Welt zu sein. Abseits aller Hektik, dem täglichen Hasten und Tun, wo der Mensch zählt und nichts anderes.

Aber so  dunkel die Nächte aber sind - so hell sind die Tage, wenn man im gleißenden Sonnenlicht seine Spuren durch den Schnee ziehen kann, beim Skifahren, Tourengehen, Langlaufen oder Schneeschuh wandern. So ein Ausflug in die sonnig-klare Bergluft tut der Seele gut und durchlüftet Hirn und Herz. Eine Schneeschuhwanderung auf der Höhe des Krippensteins, am Feuerkogel in Ebensee oder auf der Zwieselalm in Gosau gehört zu einem Salzkammergut-Trip immer dazu. 

Ganz besonders lieben wir aber eine romantische Pferdeschlittenfahrt. Eingekuschelt in eine wärmende Decke, die Mütze auf dem Kopf, gleiten wir durchs Winterwunderland. Allein mit dem Blick auf die verschneiten Bäume, auf die weißen Gipfel der umliegenden Berge, im Ohr das leise Schnauben der Pferde. Luxus und Entschleunigung pur. Und erlebt man dieses winterliche Vergnügen dann auch noch gemeinsam mit den Menschen, die man am allerliebsten hat,  wird so eine Fahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis. Danach tut nichts so gut wie ein Thermenbesuch: Loslassen, entspannen und sich einfach wohlfühlen.

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