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im Salzkammergut

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Salz auf meiner Haut ...

Der Duft der Öle steigt wohltuend in die Nase. Die Hitze der öligen Steine dringt tief ein, wärmt durch und durch. Die Spannung fällt ab, ich lasse los. Ich überlasse mich der Weisheit der Steine und den Händen der Masseurin. Sie bewegt die warmen Steine auf meinem Körper. Mit dem heißen Basalt (bis 58 Grad!) streicht sie den Stress weg, ich spüre, wie die Muskeln locker werden und überlasse mich den vibrierenden Bewegungen auf meiner Haut. Meditative Klänge hüllen mich ein. Ich bin abgetaucht. Eingetaucht in die Wellnesswelt des Salzkammerguts.

Energie tanken vor dem Run zum Jahresende, noch einmal Innehalten, bis das Jahr zu Ende geht. Zeit für mich haben, Zeit für uns. In die Sonne sehen, den Duft der bunten Blätter riechen, die Magie der Bäume spüren im Wald. Noch einen letzten Berg erwandern, bevor die weiße Pracht sich wie eine helle Decke über die Landschaft legt. Nirgendwo ist die Luft klarer, die Sonne strahlender und der Gipfel des Genusses näher als hier.

Kein Wunsch nach einer noch so speziellen Behandlung  bleibt unerfüllt: Ob hawaianische Lomi Lomi Nui, Hot Stone oder Rasul Bad, hier gibt es wohl mehr Entspannungs- und Verwöhntechniken als in einem türkischen Hamam. Bäder in Schokolade, Peelings mit pulverisierten Bergkristallen oder körnigen Heilschlämmen. Kleopatra hätte die hellste Freude. Das Märchen von 1.000 und einer Massage wird wahr.
Nicht zuletzt ist da aber das Salz. Seine heilsame Wirkung rettet einst die Monarchie. Damals, als die Erzherzogin nach fünf Fehlgeburten endlich einen Thronfolger zur Welt bringt. Die Solebäder von Bad Ischl haben geholfen, die Salzprinzen wurden geboren. „In sale et in sole omnia consistunt“ steht auf der Trinkhalle in Bad Ischl geschrieben, alles gründet sich auf das Salz und die Sonne: der Ruhm Ischls, der Name des Salzkammerguts, der Lebensunterhalt seiner Bewohner - früher jedenfalls. Und auf den Zaunerstollen, möchte man hinzufügen. Das legendäre Dessert aus dem Haus des Hofzuckerbäckers schmilzt auf der Zunge wie die duftenden Massageöle auf der Haut. Wellness ist im Salzkammergut ein Gesamtkunstwerk aus Landschaft und Luft, den salzigen Bodenschätzen und den Verwöhnangeboten der gastlichen Häuser.

Die Sole ist das Allroundtalent. Sie hilft beim Durchatmen, sie schmiert die Gelenke, sie entschlackt. Sole-Schlammpackungen, Sole-Bäder, Sole-Becken, überall entfaltet die reizmilde Sole ihre Wirksamkeit. Ein wahres Wundermittel: schmerzlindernd, entzündungshemmend, durchblutungsfördernd und entspannend. Zugegeben, der Schluck Solewasser nach dem Thermalbadbesuch schmeckt so scheußlich  wie er wohl gesund ist.

Sogar die Spazierwege gründen auf dem Salz: Einer der reizvollsten Wanderwege bei Bad Ischl geht entlang der ältesten, aktiven Pipeline der Welt, der Soleleitung nach Hallstatt. Noch heute wird dieser Transportweg genutzt – anstelle der ineinandergesteckten, ausgehöhlten Baumstämme wird die Sole heute jedoch durch Kunststoffrohre geleitet. Entlang dieses wunderschönen Wanderwegs, teils direkt an der Traun, verfolgt man die Spuren des Salzes. Nach Bad Goisern sind es etwa 10 km (2,5 h Gehzeit), bis nach Hallstatt ca. 21 km (5,5 h Gehzeit). Wellness-Wandern im wahrsten Sinne des Wortes.

 

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